Samsung stellt Galaxy S6 edge vor

Nachdem sich das S5 Galaxy von Samsung nicht den Erwartungen entsprechend verkaufen konnte, steht nun das Galaxy S6 edge in den Startlöchern. Das High-End-Smartphone will mit einigen wirklich neuen Features Kunden anlocken und gleichzeitig durch neue Materialien dafür sorgen, dass der „Plastik-Look“ der vergangenen Samsung Galaxy S-Modelle der Vergangenheit angehört – aber klappt das auch?

Viel Technik auf engem Raum

Das Galaxy S6 edge ist 5,1 Zoll groß und bietet auf dieser Diagonalen eine Auflösung von 1.440 * 2.560 Pixel – wodurch eine sehr hohe Pixeldichte von 576 ppi entsteht. Dadurch ist es praktisch unmöglich, einzelne Pixel zu erkennen und sowohl Bilder als auch Schriften sehen gestochen scharf aus. Durch den Einsatz von Gorilla Glass 4 ist die Oberfläche außerdem gegen Kratzer und Stürze geschützt, so dass auch über Monate in Gebrauch befindliche Geräte noch wie neu aussehen können. Der eigens entwickelte Prozessor stammt von Samsung selbst und verleiht dem Galaxy S6 edge in Alltagsaufgaben die bislang höchste Leistung aller Smartphones, die jemals die Werkshallen des südkoreanischen Unternehmens verlassen haben.

Gewölbte Displayseiten als Weltneuheit

Die High-End-Technik allein ist jedoch nicht der Grund für den hohen Preis des Samsung S6 edge: Die Seiten des Displays sind gewölbt, so dass der Anwender auch diese Flächen als Bildschirm nutzen kann. Im Alltag hat dies tatsächlich einen Nutzen: Beispielsweise kann das Handy mit dem Display auf dem Tisch liegen, um es lautlos zu schalten. Falls wichtige Anrufe eingehen, kann die gewölbte Fläche dennoch in einer auswählbaren Farbe aufleuchten, um diese Nachricht nicht zu verpassen. Alternativ können auf dieser kleinen Fläche auch kurze Nachrichten, Wetterdaten oder auch der Eingang von E-Mails angezeigt werden. Den Ideen der Entwickler sind praktisch keine Grenzen gesetzt, so dass jetzt nur noch die passenden Apps für das Galaxy S6 edge auf den Markt kommen müssen.

Wo viel Licht ist…

… darf auch ein wenig Schatten nicht fehlen: Beispielsweise ist der Akku beim Galaxy S6 edge nicht mehr wechselbar, da die Rückseite nun aus einem Unibody aus Aluminium besteht. Das lässt das Handy zwar hochwertiger erscheinen und stabiler wirken, aber dafür kann der Anwender die Batterie nicht mehr erreichen. Außerdem kann der Speicherplatz des neuen Premium-Smartphones nicht mehr per microSD-Karte erweitert werden und auch die Zertifizierung gegen Spritzwasser fehlt. Zu guter Letzt verzichtet Samsung im neuen Modell auf einen USB 3.0-Anschluss in der Micro-Variante, welchen der Vorgänger noch hatte. Ob diese Eigenschaften wirklich wichtig sind, wird sich von Nutzer zu Nutzer unterscheiden – aber wir wollten sie natürlich nicht unerwähnt lassen.

Mehr Multimedia, weniger Software

Beim Galaxy S6 edge verzichtet Samsung auf einen Großteil der sonst von dem Unternehmen vorinstallierten Software, was gerade erfahrenen Anwendern entgegenkommt. Verbessert wurde auch die Kamera, welche zwar noch immer mit 16 Megapixel auflöst, aber dafür einen optischen Bildstabilisator erhalten hat – wodurch ruhige Bilder auch ohne gesondertes Stativ möglich sind. Ein schnellerer Autofokus gehört ebenso zum Programm wie die Aufnahme von Videos im 4K-Format. All die Technik hat natürlich auch einen Nachteil: den Preis. Das Spitzenmodell mit einer Speicherausstattung von 128 Gigabyte kostet 1.049 Euro (UVP). Wesentlich preisgünstiger kann daher der Kauf eines gebrauchten Smartphones bei einem vertrauenswürdigen Händler sein.

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